Zu Ihrer und unserer Sicherheit folgen wir den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und schränken den persönlichen Kontakt auf das Nötigste ein.

Bitte kommen Sie nur für Ihre dringendsten Anliegen in unsere Niederlassungen.

 

Gerne sind wir für Sie weiterhin erreichbar:

 

telefonisch:     02543 – 222-123

E-Mail:           service@vb-baumberge.de

elektronisch:   über Ihr elektronisches Postfach im Online-Banking

 

Ab Montag,16. März 2020 haben wir den persönlichen Service in unserer Niederlassung Rosendahl-Darfeld ausgesetzt.

Tilgungsaussetzung

Neben organisatorischen Herausforderungen sorgt die aktuelle Situation für Sie in einigen Fällen auch für finanzielle Auswirkungen. Wir bieten Ihnen in diesem Fall eine schnelle und spürbare Hilfestellung:

Ab sofort können Sie eine Tilgungsaussetzung für Darlehen aus unserem Bestand beantragen. Für Förderdarlehen und Kredite von anderen Gläubigern leiten wir Ihren Wunsch sobald wie möglich weiter.

Nutzen Sie die langfristige Option und pausieren Sie bis zu 12 Monate lang Ihre Tilgungszahlung (lediglich die Zinszahlungen fallen weiter an).  

Einkommenseinbußen wegen Schul- und Kindergartenschließung kompensieren

Kindergärten und Schulen sind geschlossen, Eltern müssen zu Hause bleiben und ihre kleinen Kinder selbst betreuen. Wer dann nicht von zu Hause aus arbeiten kann, muss mit Gehaltseinbußen rechnen. Die Bundesregierung federt nun durch Lohnersatz übermäßige Verdienstausfälle von Eltern ab. Möglich ist dies durch die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes, die der Bundestag am 25. März 2020 verabschiedet hat. Sie soll bis Ende März in Kraft treten.

Wer bekommt die Lohnfortzahlung?

Voraussetzungen für Lohnersatzzahlungen wegen Kinderbetreung sind:

  • Die erwerbstätigen Eltern können keine anderweitige Betreuung sicherstellen und betreuen daher ihre Kinder unter 12 Jahren selbst.
  • Den Eltern stehen keine Gleitzeitstunden- oder Überstundenguthaben zur Verfügung.
Eltern erhalten eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens für bis zu sechs Wochen. Der Höchstbetrag beträgt maximal 2.016 Euro. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber. Er muss dafür bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen.
 
 
Notfall-Kinderzuschlag (KiZ)
 
Familien mit geringem Einkommen steht auch in "normalen" Zeiten ein Kinderzuschlag von bis zu 185 Euro monatlich zu. Hierfür war bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate die Berechnungsgrundlage. Das ändert sich aufgrund der Corona-Krise ab April 2020. Ab dann müssen Familien bei der Beantragung des KiZ nur noch das Einkommen des letzten Monats nachweisen. Dies gilt bis zum 30. September 2020. Damit profitieren auch diejenigen, die erst seit Kurzem Verdienstausfälle haben. Wer den Kinderzuschlag erhält, zahlt zudem auch keine Kita-Gebühren und hat Anspruch auf zusätzliche Leistungen für Bildung und Teilhabe. Ab April können Sie den Not-Kinderzuschlag online beantragen.
 
Grundsätzliche Kriterien für den Bezug des Kinderzuschlags
 
Der Anspruch auf Kinderzuschlag richtet sich nach der individuellen Lebenssituation der Familie, insbesondere nach den Wohnkosten und der Höhe des Einkommens der Familie. Die Unterstützung ist für Familien mit geringem Einkommen gedacht. Die Höhe des KiZ hängt von folgenden Faktoren ab:
 
  • Die Kinder sind jünger als 25 Jahre, ledig und leben mit im Haushalt der Eltern.
  • Die Eltern erhalten Kindergeld.
  • Die Eltern beziehen kein Arbeitslosengeld 2.
Das Bundesfamilienministerium weist darauf hin, dass es nicht ausreicht, Kindergeld zu beziehen, um Anspruch auf den Notfall-KiZ zu haben.
 

 

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!