„Genossenschaftliche Beratung bewährt sich“

Volksbank Baumberge blickt auf gutes Geschäftsjahr 2016 / Kundeneinlagen deutlich gestiegen / Kosten-/Ertragsrelation weiter verbessert

„Die genossenschaftliche Beratung der Volksbank Baumberge hat sich bewährt“, betonte Werner Termersch, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Baumberge, am 28. März 2017 anlässlich der Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank.


 „Die konsequente Umsetzung des genossenschaftlichen Förderauftrages hat 2016 insgesamt für die Volksbank Baumberge zu einem guten Geschäftsjahr werden lassen“, zog Termersch einen positiven Bilanzstrich unter das Geschäftsjahr 2016. So sei die Bilanzsumme um 4,1 Prozent auf 523 Millionen Euro gewachsen.

Das Kreditvolumen beträgt zum 31. Dezember 2016 306 Millionen Euro. „Rund 60 Prozent unserer Bilanzsumme geben wir als Kredite heraus. All diese Mittel leisten einen Beitrag zur Fort- und Weiterentwicklung unserer heimischen Wirtschaft. Damit erfüllen wir unseren Förderauftrag so, wie unsere Kunden es wünschen: nachhaltig und erfolgreich“, stellte Termersch heraus.


Die Mittel, die die Volksbank ausleihe, kämen aus der Region. „Mit ihren Einlagen in der Volksbank leisten unsere Kunden ihren Beitrag zur Finanzierung der örtlichen Wirtschaft“, betonte Termersch. So funktioniere der regionale Geldkreislauf.


Im vergangenen Jahr waren es 341 Millionen Euro und damit 5,6 Prozent mehr als noch in 2015. „Es macht uns in der Volksbank stolz, dass die Menschen in unserer Region ihrer Volksbank ihr Geld anvertrauen“, so Termersch.

Im Zentrum des Wirkens für die Region stünde der genossenschaftliche Förderauftrag. „Wir wollen dank unserer genossenschaftlichen Beratung unsere hervorragende Kunden- und Mitgliederzufriedenheit weiter entwickeln.“ So lebe die Genossenschaftsbank Transparenz, Eigenverantwortung, Solidarität und Demokratie. Staat und Gesellschaft profitieren von solchen Unternehmen. „Es wäre schön, wenn dies der Gesetzgeber und die Bankenaufsichtsbehörden berücksichtigen würden“, forderte der Bankvorstand.


Denn die Volksbank Baumberge erlebe derzeit einen völlig ungerechtfertigten bürokratischen Druck, der sie gewaltig fordere. „Mittlerweile kostet uns die Umsetzung regulatorischer und gesetzlicher Vorgaben rund 145.000 Euro im Jahr. Uns geht es nicht darum zu klagen. Doch Sie, als die Vertreter unserer Mitglieder, sollen wissen, wo welche Belastungen für Ihre Genossenschaftsbank entstehen“, wandte sich Termersch an die Vertreter.

Hinzu kommen die Herausforderungen des Niedrigzinses. Die Niedrigzinspolitik der EZB habe deutlich negative Auswirkungen auf Sparerinnen und Sparer. „Dabei ist die intensive genossenschaftliche Beratung wichtiger denn je“, erläuterte Termersch. „Wir sind froh, dass unsere Kunden auf die transparente, offene und qualifizierte Beratung ihrer Volksbank setzen.“ Wichtig sei der Genossenschaftsbank eine optimale und faire Beratung ihrer Kunden. „Wir muten unseren Kunden keine nicht nachvollziehbaren Anlagekonstrukte zu.“

Auch für die Bank stelle die Niedrigzinspolitik der EZB eine besondere Herausforderung dar. Dem niedrigen Zinsniveau sei es geschuldet, dass der Zinsüberschuss erneut gegenüber dem Vorjahr leicht gefallen sei.


Dass die Volksbank Baumberge trotz dieser schwierigen Rah-menbedingungen so erfolgreich arbeite, sei dem Kostenbewusstsein, dem besonderen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der tiefen Verwurzelung in der Region zu verdanken. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ganze Arbeit geleistet. Sie haben mit viel Herz, Sachkunde und Verantwortung ihre Kunden betreut“, dankte Termersch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Erneut habe die Volksbank Baumberge die Kosten-/Ertragsrelation senken können. Mit nunmehr 46,4 Prozent liegt sie deutlich unterhalb des regionalen Durchschnitts von 67,4 Prozent.

An dem Erfolg ihrer Genossenschaftsbank werden auch die Mitglieder beteiligt. Die Vertreterversammlung hat auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von sechs Prozent auf die Geschäftsguthaben beschlossen.


Turnusgemäß stand auch die Wiederwahl von zwei Aufsichtsratsmitgliedern auf der Tagesordnung. Frau Annegret Lülf-Reinersmann aus Rosendahl-Osterwick und Herr Josef Gerleve-Auling aus Billerbeck wurden von den Vertretern im Amt bestätigt.